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Aktien genießen als Altersvorsorge kein Vertrauen mehr

20. Februar 2009 | Keine Kommentare | Kategorie: Aktien, Geldanlage
Aktien genießen als Altersvorsorge kein Vertrauen mehr

Der britische Finanzdienstleister “Clerical Medical” hat nach einem Bericht von „banktip.de“ die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung“ mit einer Umfrage zur Aktie in Bezug auf die private Altersvorsorge beauftragt, bei der ein sehr niederschmetterndes Ergebnis für diese Art der Geldanlage herauskam.

Lediglich 7 Prozent der Befragten sahen in der Aktie die langfristig erfolgreichste Geldanlage in Bezug auf die Altersvorsorge. 36 % der Befragten denken sogar, dass die Aktien und entsprechende Aktienfonds zukünftig sogar noch unattraktiver werden und damit für die private Altersvorsorge ausscheiden. Mit 26% der Befragten gab ein großer Teil zu dieser Frage kein Urteil ab, oder konnte für sich keinen klaren Trend erkennen.

Die Auswertung der Umfrage brachte außerdem zu Tage, dass vor allem ältere Leute den Aktien misstrauen, denn in der Gruppe der Menschen zwischen 50 und 59 Jahren war knapp die Hälfte dieser Ansicht, wohingegen die 20-29 jährigen mit einer Skeptiker-Quote von nur 27% wesentlich optimistischer auf die Aktien als Altersvorsorgeprodukt blicken.

Die GfK befragte für diese Erhebung 1059 Bundesbürger, von denen 21% auch den Zinseinlagen wie beispielsweise dem Tagesgeld und dem Sparbuch eine schlechte Eignung zur Altersvorsorge beimaßen. Der Hauptgrund hierbei sei allerdings die zu niedrige Rendite, hieß es weiter.

Autor: David Stange

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